Wärmebrücken

Anwendungsbeispiele, Möglichkeiten, Tutorials und mehr.

Beispiele

Anwendungsbeispiele aus der Praxis

Traufdetail: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes für die Traufe einer aussengedämmten Konstruktion.

Fenstereinbau: Psi-Wert (EnEV)

Nur drei Klicks mit der Maus braucht es, um den Psi-Wert gemäss EnEV für den Einbau eines Fensters zu berechnen.

 

Fenstereinbau: Psi-Wert (CH/Passivhaus)

Berechnung des Psi-Wertes gemäss SIA 380/1 und Passivhaus Standard für den Einbau eines Fensters.

Fenstereinbau: Psi-Wert (CH/Passivhaus)

Berechnung des Psi-Wertes gemäss SIA 380/1 und Passivhaus Standard für den Einbau eines Fensters.

Holzfenster: Rahmen U-Wert

Bestimmen des Rahmen U-Wertes für ein Holzfenster. Erfüllt die Konstruktion alle Bedingungen der Norm EN ISO 10077-2, kann flixo den Uf-Wert automatisch berechnen.

Bodenplatte auf Erdreich, aussengedämmtes Mauerwerk (EnEV)

Berechnung des Psi-Wertes (nach EnEV) für Bodenplatte auf Erdreich und aussengedämmtes Mauerwerk.

Sockel im Erdreich (EN ISO 10211)

Berechnung des Psi-Wertes für einen Sockel. Erdreich modelliert gemäss Norm EN ISO 10211, z.B. für die Anwendung in der Schweiz oder Österreich.

Wand-Tiefgarage: minimale Oberflächentemperatur und Psi-Wert

Thermische Beurteilung der Verbindung von Wand-Tiefgaragendecke (Kondensat-Risiko und Psi-Wert).

Dachrandabschluss Flachdach

Thermische Beurteilung des Dachrandabschlusses eines Flachdachs (Kondensat-Risiko und Psi-Wert).

Fenster: Rahmen U-Wert und Randverbund Psi-Wert

Für einen Fensterrahmen (Kunststoff) werden sowohl der Rahmen U-Wert wie auch der Psi-Wert des Einbaus eines thermisch optimierten Randverbundes berechnet.

Fugen U-Wert und Fugen Psi-Wert

Für zwei Schnitte einer Pfosten-Riegelkonstruktion werden die Fugen Psi-Werte und die Fugen U-Werte berechnet.

Schraube: Einfluss gemäss EN ISO 12631

Bestimmen des Fugen U-Werts für eine Pfosten-Riegelkonstruktion unter Berücksichtung des Einflusses von Schrauben gemäss EN ISO 12631.

Metallfassade: Schimmelpilz- und Kondensatrisiko

Beurteilung des Schimmelpilz- und Kondensatrisikos für den Dachrandabschluss einer Metallfassade.

Erfassen

Erfassen einer Wärmebrücke

DXF-Import

Gebäudeschnitte können direkt aus CAD-Programmen mittels DXF-Datei  übernommen werden.

Die DXF-Daten/Zeichnungen können innerhalb flixo angepasst werden durch Ausblenden ganzer Ebenen, Löschen von Teilbereichen und Ergänzen fehlender Linien.

flixo weist beim Konvertieren von importierten Linien zu Flächen auf mögliche Konfliktstellen hin, damit diese behoben werden können.

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DXF-Daten können einfach übernommen werden.

CAD-Editor

Mit dem in flixo integrierten Editor können Modelle direkt eingegeben oder importierte Daten angepasst werden.

Mit unterschiedlichen Werkzeugen lassen sich Geometrie, Randbedingungen und Materialien des physikalischen Modells definieren und anpassen.

Zahlreiche aus CAD-Programmen bekannte Konzepte sind direkt verfügbar.

Materialien und Randbedingungen

flixo enthält mehr als 3000 Materialien und Randbedingungen aus verschiedenen nationalen und internationalen Normen und Datenblättern.

Enthält Materialien und Randbedingungen aus zahlreichen Normen

Zusätzliche Materialien und Randbedingen können Sie selber definieren oder importieren. Ebenso lassen sich Daten exportieren.

Materialien und Randbedingungen werden Objekten mittels Drag&Drop zugewiesen.

Komponenten

Vorgefertigte Komponenten (Wandtypen, Fenster, Fensterbänke usw.) können mittels Drag&Drop in die Konstruktion übernommen werden.

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Komponente aus Datenbank einfügen mit Drag and Drop

Eigene Bauteile können der Komponenten-Datenbank hinzugefügt werden.

Lufthohlräume

Der intelligente flixo-Assistent unterteilt Lufthohlräume, füllt sie automatisch gemäss Norm und weist ihnen Material- sowie Oberflächeneigenschaften zu.

automatische Unterteilung der Lufthohlräume

Der Lufthohlraum-Assistent von flixo arbeitet nach den Standards der Norm EN ISO 10077-2.

Parametrisierte Objekte

Zur schnellen Analyse von Varianten einer existierenden Lösung bei der eine Abmessung (z.B. Dämmstärke) variiert wird und alle anderen Schichten und Bauteile entsprechend verschoben werden.

Anpassen einer Schicht (hier Stärke der Dämmung)

Zum Erzeugen generischer Bauteile und Komponenten, die in einer spezifischen Anwendung andere Abmessungen aufweisen.

Wärmequellen

Mittels Wärmequellen lassen sich absorbierte Globalstrahlungen und andere Energiequellen modellieren.

Glaspaket-Assistent

Schnelles Eingeben eines Glaspaketes mit bekanntem U-Wert und Schichtdicken.

3D-äquivalente Objekte

Für periodisch auftretende 3-dimensionale Wärmebrücken.

Schrauben, Sparren, Pfosten etc. können erfasst und näherungsweise berücksichtigt werden.

Auswerten

Auswerten einer Wärmebrücke

Schwachstellen visualisieren mit Isothermen, Temperaturverläufen und Wärmestromlinien.

Darstellung für die ganze Konstruktion oder für einen frei wählbaren Ausschnitt.

Frei konfigurierbare Format-Eigenschaften.

Isothermen, Temperaturverlauf, Wärmestromlinien

Berechnung der wichtigen wärmetechnischen Kennwerte (U-Werte und Psi-Werte) mittels weniger Mausklicks.

Individuell anpassbare Darstellung der Ergebnisse mit wahlweiser Anzeige der zugrunde liegenden Abmessungen, Kenngrössen und Formeln.

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Psi-Wert (kompakte Darstellung) bei durchlaufender Betondecke

Berechnung des fRsi-Wertes und der minimalen Oberflächentemperatur eines beliebigen Oberflächenzugs mit nur zwei Mausklicks.

Visualisierung allfälliger Kondensat-Zonen und Zonen mit Schimmelpilzrisiko.

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Kondensat-Zone (rot) bei einem Dachfenster

Frei anpassbare Darstellung und Ausgabe zahlreicher Kenngrössen.

Dokumentvorlagen

Dokumentvorlagen automatisieren und beschleunigen das Erstellen von Berichten.

Mit Dokumentvorlagen können Sie die Berichte gemäss Ihren Vorstellungen gestalten und an Ihr Firmenlayout anpassen.

Oft benötigte Materialien und Randbedingungen sichern Sie vorzugsweise in der Dokumentvorlage. Damit sind diese Daten in allen von der Dokumentvorlage abgeleiteten Dateien verfügbar.

Flexible Berichtgestaltung mit Assistenten

Basierend auf den vorkonfektionierten oder von Ihnen erstellten Dokumentvorlagen können Sie mit den flixo-Assistenten Berichte flexibel gestalten und konstruktionsspezifisch ergänzen.

Zusätzlich zu Isothermen, Temperaturverläufen und Wärmestromlinien können Sie nach erfolgreicher Berechnung interaktiv weitere Kennwerte abfragen.

Die Darstellung der Resultate ist frei anpassbar.

Feldfunktionen

Mit Feldfunktionen lassen sich Platzhalter für Seitenzahlen, Dokumentinformationen, Dateieigenschaften, Modelleigenschaften und Ergebnisse positionieren und formatieren. Die Platzhalter werden nach erfolgreicher Berechnung automatisch durch die konkreten Werte ersetzt.

Einige Feldfunktionen: Namen und ausgewertet

Werkzeuge

Werkzeuge für das Auswerten von Wärmebrücken

Äquivalenter U-Wert

Der äquivalente U-Wert berücksichtigt den Einfluss periodisch auftretender Wärmebrücken.

Eine Wandkonstruktion mit Holz-Ständer oder eine Dachkonstruktion mit Sparren sind typische Konstruktionen mit periodisch auftretenden Wärmebrücken.

Mit bloss drei Mausklicks berechnen Sie den äquivalenten U-Wert: Mit den ersten beiden Klicks wird das Energiebezugssystem festgelegt, mit dem dritten Klick die Position der Vermassungslinie des Bezugssystems.

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Äquivalenter U-Wert

Rahmen-U-Wert

Für Konstruktionen, die alle Bedingungen der Norm EN ISO 10077-2 erfüllen, kann der Rahmen-U-Wert automatisch bestimmt werden.

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Äquivalenter U-Wert

Fugen-U-Wert

Fugen-U-Werte gemäss EN ISO 12631 werden bei Pfosten-Riegelkonstruktionen berechnet. Im Gegensatz zum Rahmen-U-Wert gemäss EN ISO 10077-2 beinhaltet der Fugen-U-Wert bereits den Einfluss von Randverbund bzw. Einspannung des Glaspakets.

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Fugen U-Wert

Psi-Wert 2 Bauteile

Psi-Werte berücksichtigen den durch eine Wärmebrücke zusätzlich verursachten Wärmeverlust.

Mit flixo wird der Psi-Wert in der Regel mit nur drei Mausklicks berechnet. Die ersten beiden Klicks legen das Energiebezugssystem fest, der dritte Klick definiert die Abmessung der beiden Bauteile.

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Psi-Wert

Die notwendigen Hilfsgrössen (z.B. U-Werte der Normbauteile) werden automatisch bestimmt. Sie können gegebenenfalls auch korrigiert werden.

Abmessungen und U-Werte können Sie wahlweise anzeigen lassen.

Der Psi-Wert kann kompakt oder mit allen Berechnungsformeln dargestellt werden.

Für komplexe Fälle (z.B. Psi-Wertberechnung im Erdreich gemäss EN ISO 10211) stehen dem Assistenten auch andere Berechnungsmodelle zur Verfügung.

Psi-Wert 3 Bauteile

Mit diesem flixo Assistent berechnen Sie Psi-Werte von Konstruktionen, bei denen drei Bauteile zusammenstossen oder miteinander verbunden sind. Dabei sind entweder zwei Verbindungsstellen identisch oder eine Verbindung ist „wärmebrückenfrei“ (d.h. der Psi-Wert einer Verbindung ist Null).

Typische Anwendungen sind Randverbund-Psi-Werte bei Pfostenkonstruktionen oder der Fenstereinbau-Psi-Wert, wenn bei der Berechnung das Glaspaket durch die Maske gemäss EN ISO 10077-2 ersetzt ist.

Der Psi-Wert für drei Bauteile wird mit vier Mausklicks berechnet und dargestellt. Die ersten beiden Klicks legen das Energiebezugssystem fest, die letzten beiden Klicks definieren die Abmessungen der drei Bauteile.

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Psi-Wert 3 Bauteile

Abmessungen und U-Werte können Sie wahlweise anzeigen lassen.

Der Psi-Wert kann kompakt oder mit allen Berechnungsformeln dargestellt werden.

Für komplexe Fälle stehen dem Assistenten auch andere Berechnungsmodelle zur Verfügung.

Randverbund-Psi-Wert

Randverbund-Psi-Werte gemäss EN ISO 10077-2 werden verwendet, um die wärmetechnischen Eigenschaften von Fensterrahmen-Glaspaket-Randverbunden bzw. -Einspannungen zu berechnen.

Mit dem flixo Assistenten erfolgt das Berechnen des Randverbund-Psi-Wertes in nur zwei Schritten: Im ersten wählen Sie das Resultatobjekt aus, für welches der Randverbund-Psi-Wert angezeigt werden soll, im zweiten wählen Sie die Datei mit der Rahmen-U-Wert-Berechnung des Fensterrahmens aus.

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Randverbund Psi-Wert

Isothermen

Wie die Isothermen dargestellt werden sollen, können Sie individuell anpassen:

  • Anzeigen von Isothermen mit regelmässigen Temperaturschritten
  • Anzeigen von Isothermen mit speziellen Temperaturen
  • Farben, Stil der Linien
  • Beschriftungen 
Reguläre und spezielle Isothermen

Die Darstellung wird festgelegt, indem Sie einen Isothermen-Stil zuweisen. Sie können mit einem Klick zum Beispiel vom Stil „alle Isothermen mit ganzzahligen Temperaturen“ zum Stil „Isotherme mit der Temperatur, bei welcher Kondenswasser entsteht“ wechseln. 

Temperaturverlauf

Mit dem Temperaturverlauf als Falschfarbenbild können energetische Schwachstellen eindrücklich sichtbar gemacht werden.

Das Falschfarbenbild können Sie zusätzlich zu anderen Eigenschaften im Hintergrund darstellen lassen.

Sie können jeder Temperatur eine eigene Farbe zuordnen oder einem bestimmten Temperaturverlauf eine eigene Farbe.

Temperaturverteilung

Wärmestromlinien

Um den Energiefluss zu veranschaulichen, können die Wärmestromlinien dargestellt werden.

Die Äquidistanz der Wärmestromlinien sowie Linieneigenschaften (Farbe, Dicke, Art u.a.m.) können Sie spezifisch festlegen.

Im Hintergrund kann zusätzlich die Wärmestromdichte als Falschfarbenbild angezeigt werden.

Wärmestromlinien und Wärmestromdichtefeld

Minimale Oberflächentemperatur, fRsi-Wert, Schimmelpilz und Kondensat

Der Min./Max. Temperatur Assistent bestimmt die Lage mit der tiefsten Oberflächentemperatur. Dort ist das Risiko für Kondensat oder Schimmelpilzbildung am grössten.

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Minimale Oberflächentemperatur, Kondensatzone

Raumfeuchte und Grenzfeuchte, bei der Schimmelpilz entstehen kann, sind relevante Grössen bei der Berechnung der Oberflächenfeuchte. Sie können diese den jeweiligen Gegebenheiten entsprechend anpassen.

Zonen mit Kondensat oder Schimmelpilzrisiko können Sie grafisch anzeigen lassen.

Folgende Kenngrössen des markierten Oberflächenzugs können wahlweise dargestellt werden:

  • minimale Oberflächentemperatur
  • fRsi-Wert
  • Oberflächenfeuchte
  • Raumfeuchte für Oberflächenkondensat
  • Raumfeuchte für Schimmelpilzgefahr
  • Kondensat-Zonen
  • Schimmelpilzgefahr-Zonen

Objektspezifische Resultate

Zusätzlich zu Isothermen, Temperaturverläufen und Wärmestromlinien können nach erfolgreicher Berechnung interaktiv weitere Kennwerte abgefragt werden. Die Darstellung der objektspezifischen Resultate können Sie frei anpassen.

Neben U-Werten, Psi-Werten und der minimalen Oberflächentemperatur können mit spezialisierten Assistenten noch folgende objektspezifische Resultate abgefragt und dargestellt werden:

  • U-Wert eines beliebigen Konstruktionsschnitts
  • Temperatur eines beliebigen Punktes
  • Wärmestrom, der durch einen frei bestimmbaren Oberflächenbereich in die oder aus der Konstruktion fliesst
  • Wärmestromdichte an einem beliebigen Punkt
  • Masslinien zur Vermassung relevanter Dimensionen
  • Materialkennwerte

Corporate Identity

Auf der Masterseite können Sie Elemente positionieren und bearbeiten, die auf allen Berichtseiten wiederkehren sollen. Typische Elemente sind z.B. Firmenlogo, Briefkopf, Seitenzahl, Dateiname.

Briefkopf mit Produktversion und Datum

Berichtseiten

Auf den Berichtseiten können Sie bereits im Entwurfsstadium Platzhalter für Resultatobjekte positionieren und deren Darstellungseigenschaften bestimmen.

Berichtseiten: Automatisches Ersetzen der Platzhalter

Diese Platzhalter werden automatisch nach erfolgreicher Berechnung einer Konstruktion durch die konkreten Darstellungen ersetzt.

 

Oft verwendete Daten

Oft verwendete Daten wie Materialien und Randbedingungen, aber auch Darstellungseigenschaften von Resultatobjekten können Sie bereits in eine Dokumentvorlage einfügen.

Damit stehen diese Daten und Objekte in allen von der Dokumentvorlage abgeleiteten Dateien zur Verfügung und müssen nicht jedes Mal erzeugt bzw. aus der Datenbank übernommen werden.

Stile

Die Darstellung der Resultate basiert auf Stilen, vergleichbar mit Formatvorlagen in MS Office-Produkten. Anhand von Stilen können Layout-Eigenschaften, Zahlenformate, Schriftarten etc. eingestellt werden.

In flixo können beliebig viele neue Stile erzeugt und die bestehenden angepasst werden. Soll die Darstellung gewechselt werden, so passen Sie entweder den Stil an oder Sie weisen einen Stil mit den gewünschten Eigenschaften per Drag&Drop zu.

Normen

Norm EN ISO 10077-2:2017

Neue Berechnungsmethode

Mit der Revision der Norm 10077-2 von 2017 wird eine zusätzliche Berechnungsmethode für den Wärmetransport in den Lufthohlräumen eingeführt:

  • Leicht belüftete Hohlräume werden als Randbedingungen modelliert (mittels Temperatur und Wärmeübergangswiderstand).
  • der Strahlungsaustausch in unbelüfteten Lufthohlräumen wird physikalisch korrekt modelliert (Radiositätsverfahren).
  • der Wärmetransport mittels Konvektion/Leitung in unbelüfteten Lufthohlräumen basiert auf denselben Gleichungen wie beim bestehenden Verfahren, verwendet jedoch die mittlere Wärmestromrichtung innerhalb des Lufthohlraums im Gegensatz zur Hauptwärmestromrichtung (horizontal oder vertikal).
Abb. 1: Ausgangssituation

Vergleichsrechnungen

Wir haben Hunderte von Kundenbeispielen mit beiden Verfahren berechnet und haben folgendes festgestellt:

  • Im allgemeinen sind die Differenzen beider Methoden kleiner als die in der Norm angegebene Fehlertoleranz. Insbesondere wenn es nur wenig Lufthohlräume hat, die Temperaturdifferenz innerhalb der Lufthohlräume klein ist oder die Emissivitäten der Oberflächen klein sind.
  • Oft sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Interpretationen der bestehenden Methode grösser als der Unterschied zwischen einem Referenzverfahren der bestehenden Methode und der neuen Methode.
  • Bei Lufthohlräumen mit grossen Temperaturdifferenzen, Verschattungen und normalen Emissivitäten liefert die bestehende Methode zu konservative, nicht plausible Resultate.
Abb. 2: wie Abb. 1 mit zusätzlichen Fahnen mit einer Distanz von mehr als 2mm dazwischen

Beispiel

Gemäss bestehender Methode verbessern die Fahnen im oben abgebildeten Beispiel die Konstruktion nicht(Oberflächenemissivität 0.9, Abstand zwischen den Fahnen mehr als 2mm). Mit der neuen Methode beträgt hingegen die Verbesserung 15%, was realistisch ist.

Fazit

Die Beschreibung des Verfahrens der bestehenden Berechnungsmethode weist zahlreiche Unklarheiten auf und einige Effekte können nicht abgebildet werden.

Die neue Berechnungsmethode ist hingegen eindeutig formuliert und lässt sowohl von Softwareherstellern als auch von Anwendern keine Interpretationen zu. Der Wärmetransport durch Strahlung wird physikalisch korrekt modelliert.

Um die Resultate von Berechnungen verschiedener Softwareprodukte und Anwender zu vergleichen, sollte eine eindeutig formulierte Berechnungsmethode benutzt werden. Wegen der präzisen Formulierung und der exakten Modellierung des Strahlungsaustausches ist die neue Methode dafür geeigneter.

Tab. 1: Vergleich bestehende und neue Methode

Normen

Beispiele aus dem Beiblatt 2 von DIN 4108

Brüstungsdetail: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes des Brüstungsdetails bei einem kerngedämmten Mauerwerk.

Fenstereinbau: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes des Leibunganschlusses eines Fenstereinbaus bei einem aussengedämmten Mauerwerk.

Terrasse: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes eines Terrassendetails mit unbeheiztem Keller bei einem monolithischen Mauerwerk.

Rollladenkasten: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes des Rollladenkastendetails bei einem Holzbau.

Bodenplatte auf Erdreich, aussengedämmtes Mauerwerk

Berechnung des Psi-Wertes für Bodenplatte auf Erdreich und aussengedämmtes Mauerwerk.

Balkonplatte: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes eines Balkondetails bei einem aussengedämmten Mauerwerk.

Geschossdecke: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes eines Geschossdeckendetails bei einem monolithischen Mauerwerk.

Dachflächenfenster: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes eines Dachflächenfensters.

Sparrendach: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes eines Sparendachdetails bei einem kerngedämmten Mauerwerk.

Ortgang: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes eines Ortgangdetails bei einem kerngedämmten Mauerwerk.

Innenwand-Sparrendach: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes eines Innenwand-Sparrendach-Anschlusses.

Flachdachrand: Psi-Wert

Bestimmen des Psi-Wertes eines Flachdachranddetails bei einem ausengedämmten Mauerwerk.

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